Im Zeichen einer neuen Design Identität

Rebellious perspectives

Von einer Vision zu wegweisendem design – die Marke gb Platinum unterscheidet sich in Innovation und Funktion von all dem, was es jemals zuvor gab. Das preisgekrönte Prager Koncern Design Studio beeinflusste maßgeblich die neue Designsprache und kreierte im Zuge dessen den sogenannten »urban luxury«.

CYBEX-Gründer Martin Pos setzte sich mit Jiří Přibyl und Martin Imrich, den Gründern des Koncern Design Studios, zusammen und gemeinsam ließen sie ihr Wissen aus dem Industriedesign verschmelzen. Drei Kreativköpfe mit einer klaren Vision: eine neue Designsprache für Eltern mit höchsten Ansprüchen an Optik und Qualität zu entwickeln. »Der Ansatz, den wir bei der Definition der CYBEX Design-DNA verfolgten, war Inspiration durch Designelemente der Vergangenheit zu finden und diese im heutigen Kontext neu zu interpretieren. Dieses Mal jedoch war es bei der Definition der neuen gb Platinum Marke genau andersherum: Es galt, die Zukunft in die Gegenwart zu bringen«, so Martin Pos. Sein Ziel war es, eine Designsprache zu kreieren, die sich an moderne, ikonenhafte Hightech-Objekte anlehnt, gleichzeitig versehen mit einer freundlichen, eleganten und intuitiven Anmutung sowie großer Liebe zum Detail. Gesagt getan: Mit jener Anforderung machten sich Jiří Přibyl und Martin Imrich ans Werk und begannen mit der Gestaltung der bereits heute schon gegenwärtigen Zukunft. Dabei scheuten die beiden, die bereits außergewöhnliche Formsprachen in der Automobil-, Möbel- oder Glasindustrie schufen, sich auch nicht davor, die klassischen Regeln des Industriedesigns neu zu denken, wie die im vielzitierten Wortspiel »Form follows function« des amerikanischen Architekten Louis Sullivan konstatierte Tatsache, dass die Formgebung stets nach ihrer Funktion ausgerichtet und ihr hintenangestellt sei.

Von der Idee zur Ikone

Von der Idee zur Ikone So fügte das Designerduo dem neuen gb Platinum neben den beiden Eckpfeilern Form und Funktion noch eine weitere Dimension hinzu, das Modedesign, und legte fest, dass man allen dreien die gleiche Aufmerksamkeit zukommen lassen würde und dieselbe Gewichtung beizumessen habe. Das Design und die Ästhetik rückten in den Vordergrund, gewannen an Wertigkeit – ohne Einbußen an Komfort, Funktionalität und Qualität. Dies war die große Herausforderung für gb Platinum und der Ausgangspunkt für die neue Design-DNA: ein funktionales Produkt zu kreieren, das zeitgleich dem Anspruch moderner Eltern an ein echtes Mode- Statement standhält.

Future perfect – Hightech meets Design & Fashion

»Bei gb Platinum geht es um den Kontrast und darum, diesen so darzustellen, dass ein homogenes Produkt wie aus einem Guss entsteht. Als gestalterisches Kernelement der neu definierten Designsprache haben wir deshalb als prägnantes, akzentuierendes Element Aluminium gewählt – in Kombination mit harmonischen, voluminösen Formen in warmen Grautönen«, so das Designerduo. Das Resultat: gb Platinum, eine Marke, die beste Technologien mit modernem Industriedesign und Fashion vereint. Ikonisch und wegweisend. Zurückhaltend statt laut, unaufdringlich statt vordergründig. Durchdacht mit Liebe zum Detail, besonders und am Puls der Zeit, ohne zu prunken. Das ikonenhafte, nahezu architektonische Design ist keiner Massenkompatibilität geschuldet, es ist vielmehr Ausdruck einer gewollt zurückhaltenden Individualität: selbstbewusstes Understatement. Denn wie so oft ist weniger mehr. Jiří Přibyl und Martin Imrich haben gemeinsam mit Martin Pos bewiesen: Wenn eine Gruppe Gleichgesinnter, getrieben vom Gedanken, etwas völlig Neues zu schaffen, zusammenkommt, kann und wird etwas Magisches entstehen. Nämlich genau das, wofür gb steht: eine multikulturelle und globale Marke, die grenzüberschreitend funktioniert. Eine Marke, die »Rebellious Technologies« zum Leitspruch erklärt und damit weit über den Tellerrand blickt – gespickt mit Elementen aus Mode, Architektur und Kunst.

Symbiose

Die Kunst der

Die perfekte Symbiose aus Funktion, Industriedesign und Haute Couture. Es ist die hohe Kunst und Liebe zum Detail, die diese Welten miteinander vereint. Perfektion wird erst dann erreicht, wenn Form, Funktion und Design miteinander verschmelzen – im Einklang, bis ins kleinste Detail durchdacht. »Form, function and design« statt »form follows function«, schließlich sind die drei Säulen von gleicher Wertigkeit. Unter dem Slogan »Future Perfect« widmet sich gb der Präzision und kreiert Produkte, die selbst das kleinste Element in der Entwicklung bedenken. Stets mit dem großen Ziel vor Augen, Grenzen zu überschreiten, eine völlig neue Denkweise und Symbiose aus Mode und Industriedesign zu schaffen. Klare Linienführung, Leichtigkeit, ikonische Elemente– nur die beste Lösung zählt! gb bewegt sich bewusst auch in der Welt der Mode, lässt sich hinsichtlich seiner Funktionalität von wegweisenden Kollektionen inspirieren und vereint in seinem funktionalen Charakter das Beste aus Technologie und Formsprache. Das Ergebnis: einzigartige Produkte, als Ikonen aus der Zukunft, entwickelt für die Gegenwart!

Meister ihres Handwerks

Future of elegance

Unter dem Slogan »future perfect« nimmt sich die Marke gb Platinum der Gestaltung einer idealen Zukunft an. Das Ziel: Eine nahtlose Integration perfekter Designsprache in den Lebensentwurf modeaffiner, interkultureller Bohemiens, die ihre Existenz im hier und jetzt verorten. Frei nach dem Motto: The time is now!

Wir sprechen von einem leidenschaftlichen Lebensgefühl, das sich nicht auf nostalgisches und passives Schwelgen in Erinnerungen an bessere Zeiten stützt, sondern mit neugierigem Blick in die Zukunft gerichtet ist. Es sind diese existenziellen Fragen, die wir uns heute stellen: Wie können wir unsere Lebensqualität durch die Gestaltung materieller Umgebungen selbst formen? Auf der anspruchsvollen Suche nach ikonischen Objekten, die ein Teil unseres beruflichen und privaten Lebens werden, liefert die Marke gb Platinum Designlösungen, deren Attribute der Modernität, Ikonenhaftigkeit, Technik, Eleganz und bedingungsloser Qualität dabei zur allgemeingültigen Formel einer gesamten Generation avancieren: Warme Töne harmonieren im Zusammenspiel mit einem hochwertigen, technoiden Look. Für Muster- und Stilplattitüden ist in unserer Welt, in welcher Ästhetik und Funktion denselben Stellenwert einnehmen, schlichtweg kein Raum – die intelligente Reduktion gilt als das Gebot der Stunde. Die sanften Formen des Designs, die mit präzise geschnittenen Aluminiumoberflächen versehen sind, nehmen eine starke Präsenz im Raum ein, ohne dabei im Wortsinn anzuecken.

Form

»Creating an image for the body, and reflecting the atmosphere we’re living in«

In der Abgrenzung von einer pragmatisch betonten Relation von Form zu Funktion, gewinnen emotionale Designprodukte an großer Bedeutung. Im Mittelpunkt dieses Diskurses stehen wir, die wir uns nicht als Konsumenten wahrnehmen, sondern mit unserer gestaltbaren Umgebung verschmelzen. Insbesondere Mode, höchstsensibel wie sie ist, weiß auf die technischen Entwicklungen unserer Zeit zu reagieren. Und zwar schneller und präziser als jede andere Kunstrichtung, da Identität und Individualität als treibende Kräfte von Designern zu sehen sind. Dabei gilt die Mode, besonders wegen jener Abstraktions- und Innovationskraft, neben Architektur und Technologie, als eine der inspirierendsten Disziplinen der Marke gb Platinum. Hussein Chalayan weiß die Form zunächst von Funktion zu distanzieren. Ein Designer, der seine Kunst seit jeher als Disziplin deklariert, die die kommunikative Funktion, also das Wesen von Mode, in den Vordergrund stellt. Eine Mode, die weitaus mehr als Schmuck und Hülle für seinen Träger darstellt. Chalayan setzt sich mit der Beziehung des Individuums mit seiner Umgebung auseinander: »We are working on creating a human image; creating an image for the body, and reflecting the atmosphere we’re living in«, konstatierte er in einem Interview der Erstausgabe von »1Granary«. Als bahnbrechende Auseinandersetzung mit der Form gilt seine Modekollektion »One Hundred Eleven« (2007), in deren Finale er Silhouetten zeigte, die ihre Formen dank eingebauter Mikrotechnologie auf dem Laufsteg live veränderten: So hob sich etwa der Saum eines bodenlangen, viktorianischen Kleides und veränderte sich so zu einem Minikleid im 1920er-Stil, während kleinen Hüten scheinbar wie von Geisterhand große Krempen wuchsen und Kleider enger, kürzer, größer und weiter wurden. Seine wandlungsfähigen Entwürfe als revolutionäre Symbiose von Mensch und Textil.

Ein weiterer Designer, dessen konzeptionelle Modeentwürfe zwar weniger technisch daherkommen, dafür umso detaillierter mit Formen und sich verändernden Oberflächen spielen, ist Issey Miyake. Bekannt für seine Plissierungs- und Drapierungsmethoden, experimentiert Miyake mit ungewöhnlichen Materialien wie Plastik, Stoffschläuchen und Papier mit Fokus darauf, wie sich der Körper mit der Kleidung verändert. Auch seine Entwürfe zur HW-Kollektion 2015 / 2016 umgibt neben dem Aspekt des textilen Futurismus ein gewisser Hauch von Unfassbarkeit. So reflektieren die wabenartig angeordneten Oberflächen der genannten Kollektion beinahe wie das Bild, das wir bei einem Blick durch ein Kaleidoskop erhaschen: Aus jedem Winkel und mit jedem sich verändernden Sonnenstrahl entsteht eine neue Betrachtungsweise. Fast so, als sei die Welt und deren Wahrnehmung nichts als reine Ansichtssache: schillernd, futuristisch, ultrakomplex. Die skulpturalen Meisterwerke von Chalayan und Miyake könnten dabei keine bessere Verschmelzung aus den Fortschritten der Technik darstellen. Die intellektuellen Entwürfe schaffen dabei stets eine gelungene Brücke zur Oberfläche, zur kommerziellen Tragbarkeit, die nun mal zum Wesen der Mode gehört, und gewinnen aus dem dynamischen Wechselspiel von Anpassung und Abgrenzung einerseits und der Umkehrung des allzu Verständlichen andererseits eine ungemeine Kreations- und Innovationskraft.

Oberfläche

»A dream of fabrics and nature moved forward through technology«

Vom reinen Formexperiment distanziert, treibt die niederländische Avantgarde-Designerin Iris van Herpendie Idee der textilen Zusammenkunft aus Textil und Zukunft auf die Spitze und widmet ihren Fokus derzeit vorrangig der Oberfläche: »I think that structures are much more interesting haptically than plain surfaces. I myself like to wear something that triggers my tactile sense«, wie sie in der Interviewsammlung im Buch »Talking Fashion« äußerte. Mit ihrer jüngsten Prêt-à-porter-Kollektion »Hacking Infinity« bespielt sie die Annäherung der vermeintlich widersprüchlichen Positionen virtuos: Mit der Idee des so genannten »Terraforming« – der Transformation eines anderen Planeten in bewohnbare erdähnliche Himmelskörper mittels zukünftiger Techniken, ergründet sie mithilfe von Textilien die Fragen, die unsere Gegenwart beschäftigen. Das Bedürfnis der Umstrukturierung unseres Weltraums äußert sich konkret in von Hand plissierten Geometrien, die dem Körper gleichermaßen folgen und ihn formen, während optische Leuchtfilmgürtel eine polymorphe Silhouette zeigen. Transparentes, rostfreies Stahlgewebe als Kette und Seide im Schuss werden miteinander verwebt. Kreis laufartige Mandala-Formen repräsentieren darüber hinaus die grenzenlose Unendlichkeit unserer Sphären. »The whole concept of terraforming started in science fiction, but it has become a reality«, kommentierte sie nach der Show. Damit gelingt es Van Herpen förmlich, neue Welten zu kreieren, die sich irgendwo zwischen Prähistorie, einer Zukunftsfiktion und der Faszination unserer dynamischen Gegenwart verorten lassen.

Funktion

»The revolution of merging fashion and technology«

Ohne Zweifel revolutionieren Digitalisierungsprozesse derzeit die Modebranche, stellen bisherige ästhetische und praktische Konventionen infrage. Eine der wohl größten Herausforderungen besteht heute darin, Mode und das innovative Feld der Technologie miteinander zu verzahnen, um in einem Markt der Zukunft zu bestehen. »Der Trend, dass Technologie und Fashion immer mehr miteinander verschmelzen, ist schon seit einiger Zeit zu beobachten und sehr spannend«, kommentiert Anita Tillmann, Inhaberin und Geschäftsführerinder Modemessen PREMIUM und SEEK, die die »Fashion-Tech- Conference« ins Leben gerufen hat und prognostiziert: »Dieser Trend wird die Branche revolutionieren und neu definieren«. Ein Flaggschiff dieses Paradigmenwechsels ist der 3D-Druck, welcher sich sowohl als kreatives, als auch als praktisches Gestaltungsmittel in der Modebranche bereits etabliert hat. Die Technologie ermöglicht unter dem Stichwort Individualisierbarkeit und »Customisation« als Gegenentwurf zu Massenkonsum, beinahe grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten von Formen und Figuren, die nicht nur für den Catwalk, sondern für unseren Lebensalltag bestimmt sind – weg vom Kostümgedanken, hin zur Entwicklung tragbarer Produkte. Es scheint, als würde die erstrebte Zukunftsvision, eine schlichte Botschaft suggerieren: Nichts ist unveränderlich. Anhand welchen Objekts könnten die Ansprüche, die wir heute an Mode und Produkte stellen, wohl besser gelöst werden als einem Kinderwagen? Einem Gegenstand, der Eltern ermöglicht, das Kind (stil)sicher und – wenn man so will, als Accessoire – komfortabel in alle Situationen des Alltags zu integrieren. Symbolisch demonstriert er, was Mode »post- form-follows-function« heute leisten muss: weit mehr, als den Dingen eine funktional-ästhetische Qualität zuzuweisen. Es geht um nichts minderes, als Design mit unserem Lebensalltag verschmelzen zu lassen.

Wir nutzen Cookies, um Ihnen die beste Benutzerfreundlichkeit zu bieten. Indem Sie unsere Services nutzen, stimmen Sie unserem Gebrauch von Cookies zu. Mehr Informationen